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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Duisburg-Essen
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Neue Termine für Informationsveranstaltungen 2024 sind noch in Planung.




Rückblick - WAZ-MEDIZINForum - Mittwoch, 08. November 2023

Risiken des plötzlichen Herztods - Vorbeugung und Behandlung
Herzinfarkt und Herzschwäche als Risiken für den plötzlichen Herztod

​​In Deutschland sterben Jahr für Jahr schätzungsweise 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod, bei dem es für Betroffene scheinbar aus heiterem Himmel zu einem Herzstillstand kommt. Häufig liegt einem solchen Ereignis allerdings eine langjährige koronare Herzkrankheit (KHK) zugrunde, die nicht erkannt oder ausreichend beachtet wurde. Wissenschaftlichen Berechnungen zufolge ist bei rund fünf Millionen Menschen in Deutschland eine KHK bekannt, die wiederum durch Risikokrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin) entsteht. Hinzu kommen noch weitere Herzleiden sowie eine genetische Veranlagung, die ebenfalls das Risiko für einen plötzlichen Herztod erhöhen. Unmittelbarer Auslöser ist fast immer eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, durch die der Kreislauf innerhalb kürzester Zeit zusammenbricht und das Herz stehen bleibt. Entsprechend groß ist die Verunsicherung bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen und bei Menschen, die Unregelmäßigkeiten ihres Herzschlags wahrnehmen. Der plötzliche Herztod ist selten ein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entrinnen gibt.

In der Cafeteria des MHB veranstalteten Frau Dr. Dorszewski und Herr Dr. Markant eine Informationsveranstaltung zum Thema der Herzwochen 2023. 

Nachdem die Besucher umfassend über die Risiken des plötzlichen Herztods informiert wurden und persönliche Fragen beantwortet wurden, nutzen viele Besucher die Möglichkeit, eine Herzdruckmassage an einer Puppe zu üben.



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Rückblick zur Patientenveranstaltung - Mittwoch, 15. März 2023

Herzinsuffizienz​ - und 
Rhythmusstörungen als mögliche Ursache für eine Herzinsuffizienz
 
Fast zwei Stunden lang wurden die Besucher umfassend über die Herzschwäche und die damit verbundenen Rhythmusstörungen informiert. Die Veranstaltung war ausgebucht und fand großen Anklang beim interessierten Publikum.
 
Wie lassen sich Herzrhythmusstörungen feststellen und behandeln?
Frau Dr. Dorszewski konnte auf die vielen, teilweise sehr persönlichen Frage aus dem Publikum, ausführlich antworten. Da Herzrhythmusstörungen häufig bei Herzinsuffizienz-Patienten entstehen können, ist eine regelmäßige Kontrolle beim Kardiologen unbedingt ratsam.
 
Zum Thema Herzinsuffizienz (Herzschwäche) - die Ursachen und aktuelle Empfehlungen zur Behandlung - bis hin zu den neuesten Medikamenten - sprach Herr Dr. Markant. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, dem Experten zu ihren eigenen Behandlungen Fragen zu stellen. Das Publikum bedankte sich zum Schluß bei den Chefärzten, die diesen Abend wieder kurzweilig und interessant gestaltet haben.

Hinweis zur CPU:
Patienten mit unklaren Brustschmerzen werden in der Chest Pain Unit aufgenommen
Besonders bei der Behandlung des akuten Herzinfarktes kommt es auf Minuten bei der Rettung von Herzmuskelgewebe an. Das MHB verfügt über eine CPU - dabei handelt es sich um eine Überwachungseinheit, die in den Notaufnahme-Prozess eingebettet ist. In enger Kooperation mit dem Rettungsdienst sowie den niedergelassenen Ärzten aus der Umgebung und in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin, leitet das Team der CPU ganzjährig - 24 Stunden täglich - alle Patienten mit dem Leitsymptom „akuter Brustschmerz" so schnell wie möglich der richtigen Behandlung zu.​
 


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 Kontakt zur Klinik

 
Allgemeine und Interventionelle Kardiologie
Chefarzt 
Dr. med. Michael Markant
Facharzt für Innere Medizin
und Kardiologie
Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
Hypertensiologe DHL®
Lipidologe DGFF®​
 
 
Elektrophysiologie und Rhythmologie
Chefärztin
Dr. med. Anja Dorszewski
Fachärztin für Innere Medizin
und Kardiologie
Zusatzbezeichnung
Spezielle Rhythmologie
 
   
 

 Kontakt

 
Chefarztsekretariat:
Sabrina Haben-Pabst
 
Tel.:  (0 20 41) 1 06 - 11 01
Fax:  (0 20 41) 1 06 - 11 09
 
Tel. (0 20 41) 106-1301
Fax (0 20 41) 106-1309
 
 

 Informationen